Chronik - SC Kundl von 1970 bis 1979

Durch die umsichtige Arbeit der Vereinsführung und der Unterstützung des Landes Tirols, der Fa. Steinadler und der Gemeinde Kundl konnte 1970 ein großzügig gestaltetes Vereinsheim mit Umkleidekabinen, Duschräumen und einem Klublokal erbaut werden. Der Zufall wollte es, dass der damalige Schriftführer Alois Embacher bei einem Preisausschreiben einer Wiener Firma mitmachte und dabei eine Flutlichtanlage für den SCK gewann. Die Anlage wurde 1972 montiert, und somit präsentierte sich der Kundler Fußballplatz als vorbildlich ausgestattete Sportanlage. Auch der sportliche Erfolg stellte sich ein. Wenn einige renommierte Regionalligamannschaften geglaubt hatten der SCK wäre ein sicherer Punktelieferant, so wurden diese enttäuscht. Schon im ersten Regionalligajahr mischte die Mannschaft kräftig in der Spitzengruppe mit und konnte sich durch ihre Spielstärke Respekt verschaffen. Vor allem auf heimischen Boden entwickelte sich die Mannschaft, auch für die Westligafavoriten, zu einem regelrechten Angstgegner. Punkte waren in Kundl schwer zu holen. Als Spitzenverein in der Regionalliga spielte der SC Steinadler Kundl drei Jahre hindurch ununterbrochen im österreichischen Fußballcup mit, und bot trotz Niederlagen hervorrragende spielerische Leistungen. Nach sechs Jahren wurde die Regionalliga West aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten aufgelöst, und der SCK spielte wieder in der neu geschaffenen Tiroler Landesliga. Auch in den folgenden Jahren gelang es dem Verein, sich in den Spitzenpositionen dieser Liga zu halten. Als nach vier Jahren diese Liga zu wenig attraktiv geworden war, wurde in Absprache mit dem Salzburger und Tiroler Fußballverband die Alpenliga geschaffen. Aufgrund der ausgezeichneten Platzierung spielte Kundl auch in dieser Liga mit. 1978 legte Josef Haun nach 12jähriger Dienstzeit sein Amt als Obmann zurück, und Walter Rinnergschwentner wurde als sein Nachfolger gewählt. Die sehr erfolgreiche Mannschaft der letzten Jahre hatte inzwischen einen Altersschnitt von ca. 30 Jahren erreicht, und so galt es als dringlichste Aufgabe, eine neue Mannschaft aufzubauen. Mit einer neu formierten Mannschaft spielte man drei Jahre in der Alpenliga und erreichte auch diesmal die Qualifikation für die inzwischen wieder geschaffene Regionalliga West.



Das neue Wappen des SC Steinadler Kundl (1972)


Spielbericht des Spieles Kundl – Zell am See am 25.04.1971


Mannschaftsfoto aus dem Jahr 1974, Foto: SC Kundl


Die Kundler Altherren 1976, Foto: SC Kundl


Das Kundler Achenstadion in den Siebzigerjahren, Foto: SC Kundl