Chronik - SC Kundl von 1960 bis 1969

Rasanter Aufstieg, 1960 - 1969

1961 wurde die Änderung des Vereinsnamen von FC Kundl auf Sportclub Kundl durchgeführt, weil die Vereinsführung eine Zusammenfassung aller Kundler Sportvereine zu einem einzigen Verein mit verschiedenen Sektionen wie Schach, Schifahren, Rodeln usw. anstrebte. Diese Idee ließ sich nicht verwirklichen, doch der neue Vereinsname blieb bestehen.

Nach äußerst erfolgreicher Tätigkeit legte Mathias Rieder im Jahre 1964 seine Funktion zurück. Ihm folgte als Obmann von 1964 bis 1966 Konrad Moriggl. Er war bestrebt, durch gezielte Nachwuchsarbeit, ortsansässige Spieler aufzubauen und diese auch in der ersten Kampfmannschaft einzusetzen. Dieser Schritt war notwendig, da einige renomierte Spieler aus Altersgründen ihre Karriere beendeten. Die Mannschaft fiel vorerst an das Tabellenende zurück, doch der Ligaerhalt gelang.

1967 übernahm Josef Haun, selbst langjähriger Spieler, die Obmannstelle des SCK. Seit 10 Jahren spielte nun der SC Kundl durchwegs erfolgreich in der Tiroler Landesliga und schaffte 1968 als Meister den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Österreichs, die Regionalliga West, der die besten Amateurvereine der Bundesländer Tirol, Vorarlberg und Salzburg angehörten. Durch diesen großartigen sportlichen Erfolg entstanden aber auch einige finanzielle Probleme, die dringend einer Lösung bedurften. In klugen Verhandlungen konnte Obmann Josef Haun die Firma Steinadler als Sponsor gewinnen, womit die finanzielle Grundlage zum Aufstieg geschaffen wurde. Als Dank an den großzügigen Förderer des SC Kundl wurde der Vereinsname 1968 auf SC Steinadler Kundl geändert. Mit dem Aufstieg musste auch der Sportplatz erneuert werden. Eine neue Rasendecke wurde anglegt, der Platz wurde neu umzäunt, neue Tore und Zuschauerbänke wurden aufgestellt.